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Klassentreffen

Gästebuch

Satirische Danksagung

Klassentreffen?

Was bedeutet das?

Bedeutet das etwa, das die Mütterchen und die alten Säcke nach unendlichem Zeittotschlagen aus ihren Löchern kriechen um sich nach kollektivem Gebet am Grabe des erschlafften Lehrkörpers  Kaffe und Gebäck aus der 3. dentalen Neuheit zu lutschen?

Na ja, vielleicht irgendwann, aber noch nicht jetzt!

 

Jetzt läuft es noch anders!

Die Mehrzahl der Klassentreffler sieht zu, dass man sich nach kürzester Wiedereingliederung in die alte Rangordnung des Klassengefüges gleich seinen Aufgaben widmet:

den Klassendoofmann suchen und immer feste druff.

 

Zuerst liegen sich alle in den Armen, dann fragt man nach dem Glück in der Karrierelaufbahn und geht gleich über zu den schwarzen Zahlen auf Konto des zuständigen Kreditinstitutes und prüft nebenbei noch die immobilen Liegenschaften des Gesprächspartners.

Wer da aus der Reihe fällt hat verloren. Er ersetzt umgehend den damaligen Klassendoofmann und wird vom Pöbel der Klassengemeinschaft gemobbt, bis er die Party freiwillig verlässt.

 

Die Gewinner dieses Spielchens teilen inzwischen die Klassenschönheiten unter sich auf und lassen alte Liebschaften wieder aufblühen. Der Pöbel, der dieses Spielchen nicht mitmachen will, türmt sich zu einer Protestwelle auf, die den Lackaffen im Designerfummel den Krieg erklärt. Dieser Krieg ebbt erst dann ab, wenn alle abgefüllt mit ausreichend Spezialitäten der lokalen Brandwein und Brauereiproduzenten merken, dass sie doch den gleichen Leiden, wie dröhnenden Kopfschmerzen, totale Völlerei und automatischen Essensauswurf, unterliegen und sich bei der Kotzerei dann doch wieder in den Armen liegen.

Am anderen Morgen weiß keiner mehr wie eigentlich das Treffen gewesen ist, außer dem neuen Klassendoofmann. Niemand hat neue Freunde aber einer, einer hat viele neue Feinde! Na das kann ja heiter werden beim nächsten Klassentreffen!

Gott sei Dank!

Es geht auch noch anders.

Wir hatten gleich wieder das Gefühl in einer angenehmen Atmosphäre zu sein. Alle waren interessiert in Gesprächen, niemand stand allein. Alte Kameradschaft schien sich innerhalb kürzester Zeit wieder einzufinden. Stolz erzählt jeder was inzwischen geschehen ist und hochachtungsvoll wird dabei zugehört. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz und niemand kann sagen, dass wir spießig wären und nicht ordentlich einen drauf machen können. Der statistische pro Kopfverbrauch an hartem Alkohol von 0,5l und über zwei Litern Bier treibt selbst den Bayern auf dem Oktoberfest die Schamesröte ins Gesicht. Vielleicht auch Dank der frischen Luft bei dem Spatziergang können wir lange und ausgiebig zusammen feiern ohne dass es kracht. So kann man sich auf das nächst Klassentreffen freuen.

Dafür möchten wir uns bei Euch bedanken.

 

Dennis, Matthias, Ludger, Raimund und Rainer

 

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